Weitere Tipps
Einkaufen Im Gegensatz zu Deutschland sind die Ladenöffnungszeiten in Schweden nicht generell geregelt. Jeder Ladenbesitzer kann öffnen, wann er es für richtig hält. In der Praxis ist es so, dass große Läden bzw. Supermärkte abends oft bis 21 Uhr – teilweise auch noch länger geöffnet haben. Samstag und Sonntag (!) schließen sie dann in der Regel um etwa 18 Uhr. Am Wochenende sind die Schweden jedoch keine Frühaufsteher – vor neun Uhr steht man daher vor verschlossenen Türen. Aber nicht nur die Lebensmittelhändler nutzen diese Großzügigkeit des Gesetzgebers – auch IKEA hat beispielsweise in Schweden sonntags bis 20 Uhr abends geöffnet. Generell lässt sich sagen, dass eher die Größe als die Branche entscheidend ist. Kleinere Einzelhändler in den Innenstädten lassen ihre Läden sonntags im allgemeinen geschlossen.
Telefonieren Wenn Sie von Schweden aus nach Deutschland telefonieren wollen, müssen Sie 0049 vorwählen und von der deutschen Ortsnetzkennzahl die »0« weglassen. Von Deutschland nach Schweden müssen Sie »0046« vorwählen und ebenfalls die »0« der Ortsnetzkennzahl weglassen. Für die öffentlichen Telefonzellen brauchen Sie eine Telefonkarte, die Sie in jedem Pressbyrå erwerben können. Hier gibt es Karten mit 30, 60 oder 120 Einheiten – diese kosten ca. 35, 60 bzw. 100 Kronen. Wollen Sie mit Ihrem deutschen Handy telefonieren, so können Sie auf einen der schwedischen Provider Comviq, Europolitan oder Telia zurückgreifen. Die Minutenpreise liegen bei 0,80 bis 0,90 Euro – z.T. in der Nebenzeit auch günstiger. Die genauen Konditionen erfahren Sie über Ihren Anbieter in Deutschland.
Kino Wenn Sie in Schweden ins Kino wollen, müssen Sie dazu nicht unbedingt Schwedisch können – gezeigt werden die Filme immer im Original. Ausländische Filme werden mit schwedischem Untertiteln unterlegt. Auch deswegen können Skandinavier in der Regel gut Englisch – sie sind einfach etwas öfter damit konfrontiert. Wenn Sie am Wochenende eine Abendvorstellung besuchen wollen, empfiehlt es sich, vorher die Karten zu besorgen. Sonst könnten Sie eventuell vor einem ausverkauften Kino stehen.
Geld Wenn Sie einfach nur Euro in schwedische Kronen tauschen wollen, empfiehlt es sich, eine der Forex-Filialen aufzusuchen – die Sie außer in Stockholm, Göteborg und Malmö auch noch in 12 anderen schwedischen Städten finden. Der Wechselkurs ist dort meist etwas günstiger als bei den Banken. Mit der EC-Karte und Ihrer Geheimzahl können Sie an den meisten Geldautomaten in Schweden Geld abheben – Euro-Schecks werden aber in Schweden nicht mehr angenommen! Zu beachten ist, das viele Bankfilialen in Schweden nur von 10 bis 15 Uhr geöffnet haben – nur an manchen Tagen auch länger. Kreditkarten sind in Schweden als Zahlungsmittel längst gang und gäbe und werden nahezu überall akzeptiert. Wichtig: Schweden nimmt (zunächst) an der gemeinsamen EURO-Währung nicht teil – Sie müssen also nach wie vor Ihr Geld für den Schweden-Urlaub tauschen.
Essen gehen Schweden eilt – oft zu Unrecht – der Ruf voraus, ein teures Urlaubsland zu sein. So ist es beispielsweise überhaupt kein kostspieliges Vergnügen, Mittagessen zu gehen. Denn beim schwedischen »lunch« schließt der Preis in aller Regel ein Getränk, den Salat, Brot mit Butter und auch den Kaffee nach dem Essen mit ein und das schon zu Preisen ab 45 Kronen (ca. 5 Euro). Oft stehen dabei zwei bis drei Gerichte zur Auswahl. Abends sieht es dagegen etwas anders aus. Da sollte man dann schon auf spezielle Angebote achten bzw. mit kleineren Speisen vorlieb nehmen, die guenstiger sind. Wobei man auch nicht gleich die Urlaubskasse dafür verpfänden muss.
Kaffee trinken Kaffee ist eine Art Nationalgetränk in Skandinavien. Die Schweden trinken sehr viel davon und außerdem ist der Kaffee in Schweden auch recht stark. Beim Bummel durch schwedische Städte fällt einem die hohe Dichte an gemütlichen Cafés auch schnell auf. Diese bieten neben Backwaren auch belegte Brötchen oder Baguettes (smörgås) oft auch kleine Speisen an. Eine weitere schwedische Besonderheit ist påtår – das bedeutet, dass die zweite Tasse Kaffee gratis ist. Hin und wieder werden auch ein paar Kronen für die zweite Tasse verlangt. Doch wie gesagt, der Kaffee ist recht stark und die zweite Tasse muß man erst mal vertragen.
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